„Ich denke nicht, ich bin lieber.“ Graffito

Das Gespräch mit meinem Sozialpädagogen und meiner Therapeutin war unterm Strich gut!

Es war sehr anstrengend, denn alles wurde ins Detail zerpflückt, was oft auch notwendig ist, wenn man etwas verstehen will. Und wir wollten uns ja alle verstehen. Doch irgendwann dachte ich, jetzt laufen wir Gefahr das ganze tot zu quatschen. Da machten wir dann auch einen Cut. Und erst mal blieb unklar, wie es jetzt weitergeht. Sofort der nächste Termin? Das war nicht zu sehen. Erst mal fährt er in Urlaub, dann ich, und dann sehen wir weiter.

Als wir, mein Sozialpädagoge und ich, dann runtergingen, hatten zwei Doofe den selben Gedanken. Eine zusammen rauchen.

Zum Glück bin ich schon Ü 18, sonst wäre das nicht gegangen.

Als wir beide den selben Gedanken hatten, musste wir zum ersten Mal wieder zusammen lachen. Das alleine hat schon gut getan. Aber was dann kam, war noch viel besser!

Wir nahmen uns in den Arm, und es liefen Tränen. Gefühle zulassen heißt sich nahe sein, oder sich näher zu kommen, oder Nähe zu erlauben, sich selbst, oder dem anderen.

Wir haben noch viel geredet in der kurzen Zeit. Und für den nächsten Tag gab es einen Termin.

 

Eure Frau L.

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